Das Neue Steht Und Schweigt
Ein Bühnenstück für Cello und Tanz von und mit Till Münkler und Miranda Markgraf.

Premiere: 8. Februar 2019 / Uferstudios Berlin

Foto: Rosabel Huguet

Foto: Rosabel Huguet

 

Ein Tanz dem nicht zu bewältigenden Irrsinn einer Trauer zugewendet. Ein Tanz, der singt, der ein Ritual entwickelt das zunächst leise ausbricht und das zuvor Geordnete zerstört, um weiter zu leben, weiter tanzen zu können, um weiter in Bewegung sich der tiefsten Nacht einer Verzweiflung anzuvertrauen und damit erneut sprechend eine Hand zu heben, den Raum zu reinigen… Etwas darin aufzufinden. Den Verlust auffinden, der nie ganz vergangen sein wird und damit ein Prozess ist, der lebt. Der sich choreographisch ordnet, der tönt wie Till Münkler die Seiten seines Cello klingen lässt: Salvatore Sciarinno, Phillip Glass und Gaspar Cassado.

Das Stück blickt in etwas, das sich entzieht. Das in seiner Nacht nach Licht sucht und in diesem Suchen für andere Trost bietet könnte. Angebot es anzublicken und zu begleiten, sich zu be-Geistern, diesem standzuhalten, an diesem zu taumeln.

Team:
Miranda Markgraf - Konzept, Choreografie, Tanz
Till Münkler - Musikalisches Konzept, Cello
Rosabel Huguet - Regie
Stephanie Scheubeck - Choreografie, künstlerische Beratung
Nele Ahrends - Bühne, Kostüm
Sebastian Zamponie - Lichtgestaltung, Technik
Öffentlichkeitsarbeit - Nadine Becker
Programmtexte - Hans Wagenmann

Die Aufführungen werden gerahmt von einem themenbezogenen Vortrag und einem Gespräch, gehalten und begleitet von Prof. Dr. Dr. Jost Schieren.